JAZZ FEST WIEN 2013 – NATALIE COLE / GREGORY PORTER

JAZZ FEST WIEN 2013 – NATALIE COLE / GREGORY PORTER
Event on 2013-07-05 19:30:00

NATALIE COLE

Bei Natalie Cole hat sich das Talent ihres berühmten Vaters Nat King Cole in großem Maß auf die Tochter übertragen. Sie debütierte bereits als Elfjährige im Song „I´m With You", einem Duett mit ihrem Vater. Als junge Erwachsene halfen ihr die Produzenten Marvin Yancey und Chuck Jackson den Fuß ins Showgeschäft zu setzen.

Bei Capitol lancierte sie bereits mit ihrem ersten Album „Inseparable" die Hitsingle „This Will Be (An Everlasting Love)". Fünf R&B-Songs wie „Sophisticated Lady (She´s A Different Lady)" und „I´ve Got Love On My Mind" führte sie in den Jahren zwischen 1975 und 1977 in höchste Chartsregionen.

In den frühen Achtzigerjahren wechselte sie zu Epic Records, wo 1987 ihre Liedersammlung „Dangerous" erschien, die sich 2 Millionen Mal verkaufte und drei Hitsingles, darunter „Jump Start" abwarf.

1991 war die Zeit reif für etwas Neues. Cole nahm „Unforgettable….With Love" auf, ein Album voll mit Jazzstandards, inklusive einem Duett mit ihrem Papa. „Ich singe Jazz, bin aber keine Jazzsängerin" kommentierte Cole zunächst vorsichtig. „Unforgettable….With Love" hielt sich fünf Wochen an der Spitze der Popcharts und brachte Cole 6 Grammys ein. Nicht weniger als 14 Millionen Stück gingen davon über die Ladentische.

Im letzten Dezennium kehrte Natalie Cole mit spektakulären Alben wie „Snowfall In Sahara" zum R&B zurück. Auf den superben „Ask A Woman Who Knows" und „Leavin´" fokussierte Cole mit samtiger Stimme die Ballade, egal ob sie nun jazzig, folkig oder soulig war.

2009 musste sie sich einer Nierentransplantation unterziehen, eine Erfahrung, die sie in ihren Memoiren „Love Brought Me Back" mit ihrem Publikum teilt. Auf ihrem aktuellen Album fokussiert die wunderbare Sängerin das latineske Idiom. Zu Spanisch hatte schon ihr Vater eine spezielle Beziehung.

GREGORY PORTER

Gregory Porter ist als Sänger ein Spätberufener. Er begann erst mit 27 Jahren ernsthaft zu singen. Im stolzen Alter von 39 Jahren brachte Porter 2010 sein erstes Soloalbum heraus. Es hieß „Water" und bot ein wunderbares Klangkaleidoskop wie es die Szene Harlems in ihren besten Zeiten lieferte.

Porters Gesang reflektiert bewusst und unbewusst die ganze Geschichte der afroamerikanischen Tradition. Sein geschmeidiger, aber sich niemals anbiedernder Bariton ist genauso ideal für sanften Soul wie für knackigen Bebop oder erdigen Blues. Und wenn er mal eine Ballade singt, etwa Nat King Coles „Mona Lisa", dann tut er dies überaus würdevoll.

Sein dynamisches Lied „1960 What?" wurde überdies im „Opolopo Kick & Bass ReRub" zu einem Hit auf den Tanzflächen. Sein Stimmduktus war auch auf seinem zweiten Opus „Be Good" von größtem Charisma. Porter komponiert den größten Teil seines Repertoires selbst. Coverversionen wie Nat Adderleys „Work Song" sind die Ausnahme.

Der im ländlichen Bakersfield in Kalifornien aufgewachsene Hüne lebt längst in New York, wo er nicht mehr aus der Szene wegzudenken ist. Seine Lieder sprechen beredt von enttäuschter Liebe und anderen existenziellen Beschwernissen, allerdings nicht ohne einen robusten Optimismus durchscheinen zu lassen.

Sein groovendes „On My Way To Harlem" evozierte nicht nur die sepiafarbenen Bilder der Harlemer Glanzzeit, sondern gemahnte auch an große Kollegen wie Marvin Gaye und Les McCann, Leon Thomas und Lou Rawls. Gregory Porters Handelsware ist pure Emotion.

Dates July 2013

Jazz Fest Wien 2013 – Natalie Cole / Gregory Porter

05.07.2013, Fri – 19:30

VIENNA, WIENER STAATSOPER – JAZZ TICKETS

The structure of the opera house was planned by the Viennese architect August Sicard von Sicardsburg, while the inside was designed by interior decorator Eduard van der Nüll.
On May 25, 1869, the opera house solemnly opened with Mozart´s DON JUAN in the presence of Emperor Franz Joseph and Empress Elisabeth.

Today, the Vienna State Opera is considered one of the most important opera houses in the world; in particular, it is the house with the largest repertoire. It has been under the direction of Dominique Meyer, along with musical director Franz Welser-Möst, since September 1, 2010.

Capacity: 2,284 (It offers 1,709 seats, 567 standing spaces, 4 wheelchair spaces, and 4 wheelchair companion seats.)

at Wiener Staatsoper
Opernring 1
Vienna, Austria

Leave a Reply